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Donnerstag, 10. Oktober 2013

Fotogeschenke


Vor einer Weile wurde auch ich von Pixum angefragt, ihre Fotobücher zu testen. Zuerst musste ich das Angebot aber ablehnen, da ich das Fotobuchprojekt auf frühestens das Jahr 2028 geplant habe ;-).
Netterweise durfte ich dann auch aus den anderen Fotoprodukten auswählen.

Auf jeden Fall war das endlich wieder einmal ein Anlass die ganze Rasselbande ins Fotostudio zu schleppen. Ich habe es seit letzter Weihnacht nie mehr gewagt. Es ist ein Nerven- und Kraftakt die Kinder nett drapiert auf ein Foto zu kriegen.
Die Fotos sind aber einigermassen gelungen, obwohl die Jüngste alle paar Sekunden aus dem Bild gekrabbelt ist.
Auf jeden Fall freut sich mein Mann nun über eine neue Mausmatte und Magnete. Schon lange hat er sich beklagt die Fotos auf seinem Büropult seien verjährt. Nun ist wieder alles aktuell.

Das Bestellen bei Pixum ging schnell und einfach und wir sind mit den Produkten zufrieden. Wir haben zusätzlich noch einige Fotos und ein Poster bestellt. So haben wir noch ein paar Geschenke auf Vorrat.

Wer weiss, vielleicht wage ich mich dann doch mal ans Mammut-Projekt Fotobuch!

Lg Yvonne

Mittwoch, 29. Mai 2013

Unser "Kindergärtli"




Nein, der richtige Kindergarten ist erst in 3 Monaten aktuell. Unser Kindergärtli ist nämlich ein Hochbeet, welches ich mit den Kindern bepflanzt habe. Lange wussten wir nicht, wie wir so ein Gärtli gestalten sollten. Ich hatte bereits an mehreren Stellen den Rasen umgegraben und bin dabei immer auf Hindernisse gestossen. So erschien mir dann so ein Hochbeet die bessere Lösung.
Von einem netten Lageristen einer nahegelegenen Firma habe ich einen Palettenrahmen bekommen. Wir haben dann Balkongemüse gekauft, welches praktischerweise bereits Früchte trägt.
Nun wachsen also in unserem knapp ein Quadratmeter grossen Gärtli Tomaten, Peperonis, Auberginen, Erdbeeren, Schnittlauch, Radieschen und ein paar Blümchen. Keine schlechte Ausbeute würde ich sagen!

Montag, 13. Mai 2013

Taufe





Gestern feierten wir die Taufe von unserer jüngsten Tochter. Trotz Regenwetter war es ein wunderschöner Tag. Ich habe die Tischkarten selber gemacht. Es kamen Häkelherzen, Tortenspitze und "ziträdli-Gebäck" zum Einsatz.
Das Ziträdli ist eine Original nachgebaute Bäckerei mit altem Holzofen im Erlebnisrestaurant Waldegg. Wir lieben dieses Restaurant. Immer wieder zieht es uns an diesen Ort. Es ist ein Erlebnis für die ganze Familie. So verbrachten wir natürlich auch das Taufessen dort.


Natürlich wurde auch unser Taufkind ein wenig dekoriert... mit einem Stirnband mit Häkelblume.




Dienstag, 25. Dezember 2012

Weihnachtspost


Und alle, die keine Geschenke bekommen haben, erhielten immerhin unsere Weihnachtspost. Dies ist bereits das vierte Jahr, in welchem wir diese Post verschicken.
In diesem dreiseitigen Brief berichten wir jeweils über unsere Erlebnisse des vergangenen Jahres und meist fällt uns auch sonst noch was Witziges ein. In diesem Jahr gabs ein Familienportrait, in welchem alle Familienmitglieder zu Wort kamen.

Ich hoffe, wir konnten damit unseren Freunden und Verwandten eine Freude machen.

Lg Yvonne

Dienstag, 20. Dezember 2011

Weihnachtspost


Schon zum dritten Mal verschicken wir an Weihnachten eine Weihnachtspost. Darin erzählen wir, was wir im vergangenen Jahr alles erlebt haben.


Es ist zwar jedes Mal eine ziemlich grosse Arbeit, zumal das Ganze ja auch etwas ansehlich ausschauen soll. Aber ich mache es gerne. Es ist auch für mich ein spannender Jahresrückblick.

Die letzte Seite war dieses Jahr übrigens sehr kreativ. Natürlich wurden darin die Stickereien erwähnt und es gibt auch noch eine kleine Nähanleitung zum Nachmachen.

Dienstag, 13. Dezember 2011

Mitten aus dem Leben

Eigentlich sollte ich ja schon längst ins Bett. Meine Schlafgewohnheiten arten langsam aus. Es scheint eine Art von seniler Bettflucht zu sein. Allerdings flüchte ich nicht am Morgen, sondern am Abend, uff.

Ich habe in meinem Keller eine Schatztruhe. Es ist eine grosse Schachtel mit alten Fotos und Dokumenten von meiner Familie. Es sind Fotos von den Grosseltern und Urgrosseltern.
Von einem Urgrossvater hatte ich allerdings nie ein Foto. Er starb relativ früh, und daher gab es einfach wenige Bilder von ihm.
Nun hat mir die Cousine meines Vaters ganz unverhofft eines gemailt. Ich finde es einfach toll... es ist mitten aus dem Leben, nicht gestellt.


Mein Urgrossvater mit Pferd und Backpfeife vor dem Misthaufen. Also mir gefällts!

So und jetzt ab ins Bett!

Lg Yvonne

Dienstag, 6. Dezember 2011

Samichlaus


Heute kam der Samichlaus zu uns nach Hause. War das herzig! Die Kinder waren lammfromm und still. Wenn nur meine Anwesenheit solche Ehrfurcht auslösen würde ;-).
Doch die anfängliche Zurückhaltung war schnell gewichen. So wagte es doch unsere 3-Jährige dem Chlaus zu widersprechen. Als der Chlaus sie tadelte sie dürfe dem kleine Bruder nicht das Spielzeug wegnehmen, meinte sie frech: "Wenn ich ihm das Spielzeug wegnehme, gebe ich ihm dafür drei neue. Das darf ich!"
Heieiei, so sind die Kinder von heute. Ich hingegen werde immer noch rot im Gesicht, wenn ich vor den Chlaus stehen muss.... auch wenn der eigene Schwager hinter dem Bart steckt.

Die Chlaussäckli habe ich noch schnell selbst genäht. Die bewährte Stoffkombi Leinen-Rotweisskaro passte auch hier wunderbar. (Der Karostoff ist der Innenstoff, den man auf dem Foto gerade nicht sieht.)
Die Stickdatei ist von "Freche Fee".

Sonntag, 4. Dezember 2011

Häppy Börsdey, chlieses Müsli!


Unsere Grosse hat gestern ihren 3. Geburtstag gefeiert! Wir hatten ein schönes Fest mir vielen Geschenken.
Der kleine Bruder hat ihr am Abend dann noch etwas die Show gestohlen und hat mal eben laufen gelernt.


Der Schokoladenkuchen ist mir ab Vorabend misslungen. Er ist nach dem Backen völlig in sich zusammen gefallen. Ich habe dann kurzerhand Cake Pops (meine ersten) daraus gezaubert.
Um eine Schokoladenüberdosis zu vermeiden, machte ich dann noch eine Rüeblitorte. Das war in meiner Kindheit immer der Standardgeburtstagskuchen...
Dazu habe ich jetzt gerade noch ein altes Foto hervorgekramt. Das Geburtstagskind in der Mitte bin ich... jööö :-).

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Happy Birthday!


Happy Birthday Joel!!!


Erscht grad no soooo chlii!


Und jetzt scho sooo gross!

Mir sind so froh, dass mir di hend!!!

Samstag, 3. September 2011

Ferien im Zwergliland


Wir sind heute aus dem Ferien im Berner Oberland zurückgekehrt. Wir hatten grosses Wetterglück, es hätte nicht besser sein können. Es regnete nur ein Mal am Abend und sonst hatten wir immer einen stahlblauen Himmel... wunderbar. So waren wir dann auch die meiste Zeit draussen und ich habe weder gehäkelt noch sonst was gewerkelt...




Dafür waren wir den Zwergen auf der Spur. Im Haslital gibt es zwei Erlebniswanderwege vom Haslizwerg Muggestutz und seinen Freunden. Auf dem Weg gibt es vieles zu entdecken. Zwergenhäuschen und -höhlen, eine Seilbahn, ein Labyrinth, eine grosse Schaukel, Brücken und vieles mehr. Der Weg hält was er verspricht, es war wirklich ein Erlebnis. Besonders die Zwergenhäuschen waren toll. Sie waren liebevoll eingerichtet mit Bett, Küche und einem gedeckten Tisch. Sogar für frische Blümchen wird täglich gesorgt.




Ein Besuch des Ballenbergs war natürlich Pflicht. Für mich war es schon etwa der fünfte Besuch dieses genialen Freilichtsmuseums, doch ich könnte schon heute wieder hin. Es gibt so vieles zu entdecken. Ich lief richtig zu Höchstform auf und stürmte in jedes Haus, während mein sonst so hyperaktiver Mann auf einer Bank einschlief. Er kann nicht verstehen, weshalb man wegen ein paar "alter Holzschuppen" in Begeisterung ausbrechen kann. Ich muss wohl die Gründe hier nicht nennen... die eine oder andere weiss bestimmt warum.



Auch noch erwähnenswert ist der Besuch der Gletscherschlucht Rosenlaui. Das Wasser hat über Jahrtausende wahre Kunstwerke in den Fels geformt.
Das Tosen des Flusses war ohrenbetäubend und die Aussicht beeindruckend. Ich war dann aber trotzdem froh, dass wir es alle bis zum Ausgang geschafft haben. Der Weg war zwar gut gesichert, aber nur beim Gedanken daran, in dieser Schlucht abzustürzen, geriet ich etwas ins Wanken. Deshalb sind wohl auch die Fotos etwas verwackelt...

Es gibt im Berner Oberland natürlich noch viele weitere Sehenswürdigkeiten. Diese entdecken wir dann in unseren nächsten Ferien!

Mittwoch, 17. August 2011

Mina's Gedichte

Nein, dichten kann ich wirklich nicht. Ich tu mich schon wahnsinnig schwer, ein Gedicht auswendig zu lernen.
Doch es gab da mal jemanden in unserer Verwandtschaft, der konnte das sehr gut.
Mina, die Gotte meiner Grossmutter dichtete für ihr Leben gern. Sogar als sie erblindete, hörte sie damit nicht auf und tippte ihre Gedichte auf einer Schreibmaschine. Ausserdem schrieb sie ein 100-seitiges Buch (DIN A4-Seiten!) mit ihrer Lebensgeschichte.


Die Gedichtesammlung mit nahezu 200 Gedichten und das Buch habe ich von meiner Grossmutter geschenkt bekommen. Ich wusste anfangs nicht, was ich damit anfangen sollte. In ein paar ruhigen Stunden habe ich dann mal die Lebensgeschichte gelesen. Es war sehr spannend in die damalige Zeit einzutauchen.


Mina wurde 1896 geboren. Ihre Jugendzeit vor 100 Jahren ist kaum vergleichbar mit heute. Mina kam aus einer ärmeren Familie. Es kam häufig vor, dass sie auch an kalten Tagen barfuss zur Schule gehen musste (der Schulweg dauerte über eine Stunde!). Es ist für mich kaum vorstellbar, mit wie wenig die Leute damals auskommen mussten. Nicht selten mussten die Kinder mit knurrendem Magen ins Bett.
Trotzdem war Mina eine Frohnatur. Sie trotzte ihrem Schicksal und freute sich am Leben. Ihre Gedichte sind meist heiter. Einge wurden in Zeitungen und Zeitschriften abgedruckt. In einer Zeitschrift fand ich sogar ein Interview. Darin sagte sie: "Sie können sich nicht vorstellen, wieviel Sonnenschein und Freude sie mit der Veröffentlichung dieses Gedichtes in mein Leben bringen - es fehlen mir die Worte, um Ihnen Dank auszusprechen." Deshalb möchte ich von Zeit zu Zeit ein Gedicht von Mina in meinem Blog veröffentlichen, sie hätte bestimmt grosse Freude...

Beim Durchblättern fiel mir ein Gedicht in die Hände, welches ganz gut zu Mina's Lebenseinstellung passt.

Seid gut und hilfsbereit

Ihr Menschenkinder, liebet Euch,
so wird das Leben erst recht reich,
denn seid ihr gut und hilfsbereit,
dann lacht Euch die Zufriedenheit.

Doch geht Ihr stumpf durchs Leben hin,
mit starrem Blick und bösem Sinn,
wenn Ihr allein an Euch nur denkt,
wird wenig Liebe Euch geschenkt.

Die Unrast treibt Euch hin und her,
Ihr sucht und wisst nicht was, noch wer,
Ihr findet in den Dornen nicht,
der Seele frohes Gleichgewicht.

Ihr schafft mit Geld Euch alles an,
was Menschen nur erfreuen kann,
und findet trotzdem nicht das Glück,
stehts bleibt es hinter Euch zurück.

Drum nehmt Euch fremden Leides an,
denn habt Ihr ein gutes Werk getan,
dann kehrt die Freude bei Euch ein,
schenkt Herzensruh und Sonnenschein.

                         Mina M. 1896 - 1969

Montag, 15. August 2011

Mein Urgrossvaterstuhl

Das Elternhaus meiner Grossmutter liegt nicht weit von uns entfernt. Es war bis vor Kurzem von einem Grossonkel von mir bewohnt, zu welchem wir leider fast keinen Kontakt hatten. So ergab es sich all die Jahre nicht, dass ich mal einen Blick ins Haus werfen konnte. Als mein Grossonkel starb, wurde das Haus verkauft. Ich nahm Kontakt mit dem neuen Besitzer auf, doch das Haus war leider schon geräumt. Er erzählte, es sei tonnenweise Material entsorgt worden. Haufenweise Dokumente, Rezepte und Fotos. Sogar die Kleider meiner Urgrossmutter, die über 50 Jahre nach ihrem Tod immer noch im Schrank hingen. Da war ich schon etwas traurig. Gerne hätte ich wenigstens noch einen Blick darauf geworfen. Doch ich war selber Schuld... jahrelang hätte ich an diesem Haus mal anklopfen können.
Das leere Haus durfte ich aber trotzdem noch besichtigen und siehe da, in der Werkstatt lagen noch einige alte Möbelstücke herum.


Das meiste war jedoch kaputt. Doch ich nahm einen alten schiefen Stuhl mit.
Zu Hause fragte ich mich, ob es sich wirklich lohnt, den Stuhl zu restaurieren. Vielleicht gehörte er ja gar nicht meinen Urgrosseltern. Damit würde sich der Reiz für mich verlieren.
Doch als ich bei meiner Grossmutter dieses Foto fand, verflogen meine Zweifel.


Das ist nämlich eine Grosstante, die um ca. 1930 genau mit einem solchen Stuhl posiert.

Also gut, nun musste ein Fachmann an meinen Schatz ran. Selber hätte ich den Stuhl nicht reparieren können.

Nun erstrahlt mein 100-jähriger Urgrossvaterstuhl in neuem Glanz und ich freue mich, dass er den Weg in unsere Wohnung gefunden hat!
Der jüngste Ururenkel macht daran gerade erste Stehversuche.